Rundschreiben: Wie geht es weiter mit der VBOU?
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Eingestellt am 13.12.09
Rundschreiben zum jetzigen Stand der VBOU
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Eingestellt am 26.10.09
An alle niedergelassenen
Orthopädinnen und Orthopäden in Bayern
Sehr verehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege,
die Abrechnungszahlen für das 1. Quartal sind auf dem Tisch: Wir Orthopäden gehören zu den Gruppen, die am meisten verloren haben. Es wird immer deutlicher, dass wir ausschließlich im KV-System keine Zukunft haben.
Umso wichtiger wird die VBOU!
Nur dadurch können wir über zusätzliche Selektivverträge mit Krankenkassen mittel- und langfristig unser Überleben gewährleisten.
Die ersten Schritte sind gemacht! Die „Vereinigung Bayerischer Orthopäden und Unfallchirurgen“ ist nun beim Amtsgericht München als eingetragener Verein registriert. Die Geschäftsstelle (Kontaktdaten siehe unten) ist eingerichtet und betriebsbereit.
Bisher haben bereits ca. 230 Kolleginnen und Kollegen ihren Mitgliedsantrag bei mir eingereicht. Wir wollen mit der VBOU keine Konkurrenz zum Berufsverband darstellen, sondern zur KV! Wir wollen – unabhängig oder mit dem know how der KV – Verträge mit den Krankenkassen schließen um eine leistungsgerechte Vergütung für unsere Praxen zu erreichen. Denn eines ist klar: Egal wie es – im System oder außerhalb – weitergeht: Wir brauchen eine gut aufgestellte Organisation, die in der Lage ist mit den Krankenkassen auf Augenhöhe Verträge zu verhandeln. Es ist daher völlig egal wie es mit der KV weitergeht. Bereits jetzt wird ja immer mehr sichtbar, dass diese unsere Probleme nicht lösen wird, auch wenn sie es wollte.
Auch wenn man das Korbmodell betrachtet, wird schnell klar: Ohne funktionierende (Nachfolge-)Organisation ist ein Korb sinnlos. Wer soll denn anschließend die Verträge für uns verhandeln, wenn nicht die VBOU?
Egal wie man es auch dreht und wendet. In jeder Konstellation ist die VBOU für uns unverzichtbar!
Es gibt nur ein Problem: Die Kassen haben uns in Gesprächen zu verstehen gegeben, dass sie nur bereit sind über Verträge zu verhandeln, wenn wir eine flächendeckende Zahl von Vertragspartnern in ganz Bayern anbieten können. An „lokalen Kleinverträgen“ sind sie nicht interessiert.
Dazu braucht die VBOU aber mindestens 500 bis 600 Mitglieder in ganz Bayern. Für diese – und nur für diese- werden wir dann versuchen Selektivverträge zu erhalten um zusätzliche Einnahmen zu generieren.
Das Ganze steht und fällt also mit der Mitgliederzahl!
Ich möchte Sie daher bitten und auffordern – wenn noch nicht geschehen – Mitglied in der VBOU zu werden. Es gibt dazu keine Alternative! Ihren Mitgliedsantrag können Sie unter www.vbou.de herunterladen. Um so eher wir die erforderliche Zahl an Mitgliedern erreicht haben, um so früher können wir loslegen!
Ihr Mitgliedsbeitrag ist dabei nicht verloren: Wenn es uns nicht gelingt die erforderliche Mitgliederzahl zu erreichen, oder wir keine Zusatzverträge abschließen können, werden wir selbstverständlich den Grossteil Ihres Beitrags wieder an Sie zurückführen!
Ihr
Dr. Matthias Graf
Der Vorstand der VBOU nach der Wahl

Von rechts nach links: Schatzmeister: Dr. Karl-Heinz Conrad, 1. stellvertretender Vorsitzender: Dr. Helmut Weinhart; 1.Vorsitzender: Dr. Matthias Graf; 2. stellvertretender Vorsitzender: Dr. Wolfgang Willauschus; Schriftführer: Dr. Markus Schneider
In den Beirat wurden gewählt:
- Dr. Stefan Heidt
- Dr. Heino Arnold
- Dr. Siegfried Späth
- Dr. Burkhard Ulsamer
- Dr. Rolf Jacob
- Dr. Claus Huyer
- Dr. Stefan Klug
Der Mitgliedsbeitrag beträgt für Mitglieder des BVOU 600,00 EUR pro Jahr, für Nichtmitglieder des BVOU 900,00 EUR pro Jahr.
Ab 1.7 2009 wird eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 200,00 EUR erhoben; der Beitritt bis zum 30.6.2009 ist kostenfrei. Auch für das Gründungsjahr 2009 wird der volle Jahresbeitrag fällig.